Der dritte Ort!

Das neue Konzept.

Stand Oktober 2019.

 

Seit 2014 machten sich engagierte Löhner und Löhnerinnen auf den Weg, ein neues Konzept zu finden, um den leerstehenden Bahnhof in Löhne wieder mit neuem Leben zu füllen. Sie gründeten den Verein „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“ und regten an, dass sich die Stadt Löhne zu einem integrierten

Stadtentwicklungskonzept entschloss. In diesem spielt nun das Bahnhofsgebäude eine wichtige Rolle, da er mitten in der noch jungen Stadt liegt und eine Zentrumsfunktion ausüben kann.

 

Nach wie vor fühlen sich viele Bürger und Bürgerinnen der Stadt ihren Stadtteilen verbunden, das sind Gohfeld, Mennighüffen, Obernbeck, Löhne-Ort und Ulenburg. Doch die „neue Mitte“ von Löhne gedeiht und wird beim Interkulturellen Frühlingsfest seit mehreren Jahren ausgiebig gefeiert.

 

Zusammen mit der Werretalhalle, der Musikschule und dem Findeisenplatz kann sich das neue Zentrum zum Bahnhof hin ausdehnen. Im Bahnhof selbst hat sich in den letzten Jahren bereits einiges an Neuem entwickelt.

Kultur- und Bürgerzentrum ...

… im Kern durch Umnutzung der ehemaligen Wartesäle (I. und II. Klasse) evtl. auch des ehemaligen Auswanderersaals plus Nebenräume: Die Wartesäle I. Und II. Klasse wurden inzwischen durch den Verein und die Eigentümerfamilie von einer hölzernen Zwischendecke „befreit“ und einfach hergerichtet und ausgestattet. Die Räume lassen seitdem ihre Potenziale für mittelgroße Veranstaltungen (Kultur und Stadtgesellschaft), aber auch für Seminare, Vereins- und Initiativentreffen oder Familienfeiern und als „öffentliches Wohnzimmer“ für Begegnungen und Integration erkennen. Die Idee dahinter ist so etwas wie eine „gute Stube für Löhne“, die sich deutlich absetzt z.B. von der kommunalbetriebenen Werretal-Halle in der nordöstlichen Nachbarschaft.

Stadtbibliothek

 Integration der kommunalen Stadtbibliothek in den Bahnhof und seine programmatische Weiterentwicklung: Der Umzug der Stadtbibliothek und die Kooperation mit dem Verein birgt die Chance, dass sich die Stadtbibliothek programmatisch, zeitlich und hinsichtlich weiterer Zielgruppen umfassend öffnet. Mit der Aufnahme in die Konzeptförderung des Programms „Dritte Orte“ erhalten Stadt und Vereine die Chance das genauer auszuformulieren (gemeinsame Veranstaltungen, zeitliche und räumliche Arbeitsteilungen, u.v.a.m.).


Cafe / Bistro / Lebensmittel

Die Löhner Unternehmerfamilie Esser engagiert sich von Anfang an als Teil der Projektinitiative und im Verein. Sie will im Bereich der heutigen Bahnhfoshalle ein Cafe/Bistro und ein Lebensmittelgeschäft betreiben.


Mobilitätsstation

Aus der anfänglichen Idee eine Radstation mit einem örtlichen Beschäftigungsträger entstand ein Konzeptrahmen für eine umfassende Mobilitätsstation mit den Funktionen einer Radstation, eines Schnittpunkts aller (auch neuer) Verkehrsträger, einer Infostelle und nicht zuletzt auch einer DB-Station mit Zugang zu den Gleisen.

Architekten ...

,,, aus dem Umfeld des Vereins haben auf dieser Basis gemeinsam mit der Stadt geprüft, ob und mit welchen Optionen die oben aufgeführten Nutzungsbausteine planerisch umgesetzt werden könnten. Dies hat zu weiteren Vorschlägen geführt, aber auch die Herausforderungen erkennbar gemacht, die bei möglichen Doppel- und Parallelnutzungen, aber auch bei zeitlich hintereinandergeschalteten Nutzungen der Kooperationspartner entstehen können und kreativer Lösung bedürfen.