Aktuell

03. März 2020 - Veranstaltung: Ihre Ideen zum Löhner Bahnhof sind gefragt / 3RD4ALL

Die mit 150 Bürgerinnen und Bürgern sehr gut besuchte Veranstaltung im Großen Wartesaal des Löhner Bahnhofs hat gezeigt, dass sich viele Löhner Bürger dafür interessieren, wie der Bahnhof einmal gestaltet werden kann.

 

Thema: Der Dritte Ort

(der erste Ort ist zuhause, der zweite Ort ist die Arbeitsstelle, Schule etc.), der Dritte Ort, ist dort, wo man hingehen kann und wo man sich wohl fühlt, nette Menschen trifft etc.

 

Bernd Poggemöller als Bürgermeister der Stadt Löhne, Günter Willig als erster Vorsitzender des Vereins: Löhne umsteigen-der Bahnhof

sowie Frau Irene Esser, ebenfalls vom Verein: Löhne umsteigen, der Bahnhof, eröffneten die Veranstaltung und führten in die Thematik ein.

 

Die Moderation wurde von Frau Elke Frauns (Büro Frauns Kommunikation, Münster) durchgeführt.

Ein interessanter Vortrag von Herrn Aat Vos (creative guide -Architekt- aus Donderen, Niederlande) zum Thema „Dritte Orte“ für alle = 3RD4ALL

 

Viele Löhner Bürger haben ihre Ideen mittels Zettel an Pinnwände geheftet. Bei der Vielzahl müssen diese Zettel erst einmal bei der Stadt Löhne (jetzt neuer Eigentümer des Bahnhofs) gesichtet und analysiert werden.

 

Alles in allem war dieses eine sehr gelungene Veranstaltung zur Zukunft unseres Löhner Bahnhofsgebäudes.

 

Wem noch etwas einfällt, wie die Zukunft des Bahnhofs gestaltet werden kann, einfach eine E-Mail senden an:

bahnhof@loehne.de

Bahnhof Löhne im Wandel

Wer wir sind und was wir wollen – Herbst 2019

Seit 2014 machten sich engagierte Löhner und Löhnerinnen auf den Weg, ein neues Konzept zu finden, um den leerstehenden Bahnhof in Löhne wieder mit neuem Leben zu füllen. Sie gründeten den Verein „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“ und regten an, dass sich die Stadt Löhne zu einem Integrierten Stadtentwicklungskonzept entschloss. In diesem spielt nun das Bahnhofsgebäude eine wichtige Rolle, da er mitten in der noch jungen Stadt liegt und eine Zentrumsfunktion ausüben kann.

 

Nach wie vor fühlen sich viele Bürger und Bürgerinnen der Stadt ihren Stadtteilen verbunden, das sind Gohfeld, Mennighüffen, Obernbeck, Löhne-Ort und Ulenburg. Doch die „neue Mitte“ von Löhne gedeiht und wird beim Interkulturellen Frühlingsfest seit mehreren Jahren ausgiebig gefeiert. Zusammen mit der Werretalhalle, der Musikschule und demFindeisenplatz kann sich das neue Zentrum zum Bahnhof hin ausdehnen. Im Bahnhof selbst hat sich in den letzten Jahren bereits einiges an Neuem entwickelt.

Löhnerinnen und Löhner unterstützen das Projekt

„Ich unterstütze das Projekt...

… denn ich begrüße es außerordentlich, dass der Verein „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“ bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für unser Bahnhofsgebäude, sondern auch für die städtebauliche Entwicklung in unserer Stadt.

Dieses beispielhafte bürgerschaftliche Engagement setzt die Bereitschaft der Menschen voraus, mehr Verantwortung zu übernehmen und zeigt das Potential unserer Gesellschaft.“

Bernd Poggemöller, Bürgermeister der Stadt Löhne

„Löhne umsteigen ...

… dass dieser Slogan in unserem Bahnhof neu belebt und mit zukunftsweisenden Inhalten gefüllt werden soll, spricht mich sehr an. Unsere Gesellschaft braucht ein Engagement für soziale und ökologische Entwicklungen. Dies in einer zukünftigen „guten Stube von Löhne“ umzusetzen, trage ich gern meinen Teil bei.“


Irene Esser, Bioladen Ulenburg, Fruchtboden GbR

Günter Willig, Vorsitzender

Ein „Bürgerbahnhof Löhne“ steht für Erneuerung, für Wir-Gefühl und

Innovationsbereitschaft. Das Bahnhofsprojekt soll unter dem Namen „Löhne umsteigen“ ein großes Gemeinschafts- und Stadtentwicklungsprojekt für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt werden, unter dessen Dach diese vier Module / Bausteine synergetisch zusammenwachsen.

 

 

  • Kultur- und Bürgerzentrum (Verein)
  • Café / Treffpunkt, fairer und regionaler Handel
  • Stadtbibliothek, zu einem „Dritten Ort“ weiterentwickelt
  • Mobilitätsstation

Wir setzen uns dafür ein, den Identitätsanker unserer Stadt wieder zur Visitenkarte und zu einem lebendigen Ort für die Bürgerschaft werden zu lassen.

„Unser Bahnhof ...

… hat ein Jahrhundert lang unsere Stadt maßgeblich geprägt. Täglich wird er von mehreren tausend Menschen genutzt. Ich wünsche mir, dass er in Zukunft städtebaulich deutlicher in den Fokus der Bürger unserer Stadt tritt. Hierfür lohnt es sich, sich zu engagieren. Ich hoffe, viele Löhner Bürger und auch Menschen aus der Umgebung sehen das auch so und helfen, jeder mit seinen Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen. Das historische Gebäude und sein Umfeld sollten wieder ein Aushängeschild unserer Stadt werden.“

 

Hans Wilhelm Bökamp, Architekt